Ein Essay aus der 11. Klasse

Ein Essay über das Thema „Lesen“

„Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zum Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.“ (J.W. von Goethe)

Wie er schon sagte, gibt es zwei Arten von Büchern. Die sachlichen, wissenschaftlichen und die fiktionalen. Die sachlichen muss man Lesen. Ob die Schule einen vor Fragen stellt, die Eltern, Berichte oder Freunde. Ohne das Informieren geht es nicht. Vielleicht hört man in den Nachrichten Dinge über ein Land, was man selbst nicht kennt. Diese Frage lässt einen beispielsweise nicht los und man liest, bildet sich.

Die neuen Medien erleichtern sehr viel, denn alles geht schneller. Hat man eine Frage im Kopf öffnet man schnell Google. Und wenn einem die Informationen bei Wikipedia nicht gefallen oder zusagen schlägt man eben in einem der Lexika nach, die zu Hause im Schrank rumstehen. Ich persönlich finde es wichtig, dass man sich bildet, ob nun über das Internet oder das Lexikon. Hauptsache ist doch, dass man auf Fragen Antworten bekommt.
Durchs Internet bekommt man aber auch Daten im Überfluss, jeder kann Dinge hineinschreiben, deshalb muss man aufpassen auf welcher Seite man gerade ist. Bei einem Lexikon weiß man, das alles richtig sein muss.

Meine Leidenschaft sind allerdings Romane. Ich lese immer und überall. Ob in der Badewanne oder im Zug jedes zweite Wochenende auf dem Weg nach Zwickau.
Ich bin ein sehr kreativer Mensch. Ich kann von mir nicht behaupten, besonders schlau oder logisch veranlagt zu sein. Aber kreativ bin ich.
Ich hatte schon immer zuviel Phantasie.

„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ (Aldous Huxley)

Huxley stammt aus einer Familie von Wissenschaftlern. Sein Halbbruder war sogar Nobelpreisträger im Fach Biologie.
Und doch, ohne die Familie väterlicherseits nachzuahmen, wurde er Schriftsteller. Er schrieb sehr viel und gerne.

Oft sagt man, Kunst sei brotlos, doch das stimmt nicht. Ich werde später einmal einen Beruf erlernen in der es wichtig ist kreativ zu sein. Und ich weiß auch jetzt schon, dass ich Bücher schreiben will, denn das ist ein Traum von mir. Mein Vorbild dafür wird allerdings immer Nicholas Sparks sein. Er nahm viele Ideen aus seiner eigenen Biographie und aus eigenen Empfindungen und kombinierte dies mit neuen Dingen.
Sein Sohn beispielsweise hat eine soziale Störung. Niemand weiß genau welche, Autismus ist es jedoch nicht.

Er schrieb das Buch „Das Schweigen des Glücks“. Darin geht es um einen kleinen Jungen, der nicht redet.

Jeder der seine Biographie las („Nah und Fern“), versteht, warum ihn das so mitnahm.
Ich möchte auch so schreiben wie er und meine Vergangenheit aufarbeiten. Denn was man aufschreibt, verarbeitet man auch.

„Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche, sie ist Kühnheit und Erfindung.“
Eugène Ionesco

Wie er schon sagte, man muss nicht denken, Phantasie sei etwas unwirkliches. Nein, sie ist eine Art von Mut, denn wenn man anfängt zu lesen, und sich zwischen den Seiten verliert, weiß man, dass das Lesen wunderschön ist.
Man erfindet Dinge dabei, denkt sich die Gesichter der Figuren aus und auch ihre Stimmen. Das alles hilft, die eigene Kreativität zu schulen und sie auch später weiterzugeben. Außerdem hilft es, anderen Ideen zu vermitteln und selbst tiefgründiger zu werden, denn das Lesen prägt das Leben und den Charakter.

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