R4nd4l3R4lfs Gamerezension zu „I am Alive“

ICH LEBE!!!!!!!!!!!

 

Willkommen zurück zu R4nd4l3R4lf’s Spieleecke. Heute geht es um den nackten Überlebenskampf bei „I am Alive“. Ob ihr das Spiel überlebt oder nicht, erfahrt in der folgenden Rezension.

 

Handlung:

Wer die ersten Trailer zu diesem Titel von Ubisoft nicht gesehen hat, wird am Anfang erst mal ein paar Fragezeichen über dem Kopf haben. Was ist passiert? Wer bin ich? Wo bin ich? Und ich gebe zu, hier ist schon mal ein kleiner Kritikpunkt: man wird regelrecht ins kalte Wasser geworfen.

Kurze Zusammenfassung: Man spielt einen unbekannten Familienvater, der auf der Suche nach seiner Familie ist. Die USA wurde von mehreren Erdbeben regelrecht zerstört. Die Instanzen, welche für Recht und Ordnung sorgen, existieren nicht mehr. Es herrscht das Recht des Starken. Und wir sind mittendrin.

Als Erzählinstrument der Story wird eine Handkamera verwendet. Mit dieser zeichnet der Protagonist seine Reise auf. Wie man dem Intro entnehmen kann, schaut sich ein kleines Mädchen diese Videos an, ich vermute dies ist seine Tochter.

Anstatt großer Zwischensequenzen sieht man nur ein kleines Bild da die Handkamera trotzdem dargestellt wird.

 

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Gameplay:

Zu Beginn wird man mit der Steuerung vertraut gemacht und den kleinen Besonderheiten dieses Spiels..Neben einer Lebensanzeige gibt es auch eine Ausdaueranzeige. Diese geht zurück wenn wir klettern, rennen oder uns durch die Staubwolken bewegen. Sobald man sich ausruht oder die Luft frischer ist, regeneriert sich sehr schnell.

Das Klettern geht recht schnell von der Hand und es ist nicht schwer, zu sehen, wo es lang geht. Später im Spiel findet man Kletterhaken, diese dienen dazu, sich an der Wand auszuruhen, um die Ausdaueranzeige zu regenerieren. Ebenso findet man einen Wurfhaken um größere Hürden zu überwinden. Den richtigen Moment zum Absprung zu finden, kann schnell frustrierend werden, aber dafür gibt es nicht viele dieser Passagen.

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Während des Spieles findet man an einigen Stellen kleine Handkameras, welche als Wiederholung dienen. Diese werden genutzt um beim Tot nicht an den letzten Speicherpunkt zurück versetzt zu werden, dies passiert wenn man alle Wiederholungen aufgebraucht hat. Ansonsten geht es kurz vor dem Tod weiter. 

Da die Welt von „I am Alive“ weiterhin bewohnt ist,treffen wir auch auf andere Überlebende. Doch nicht jeder ist uns gut gesinnt. Einige sind Plünderer und wollen unsere Lebensmittel und unsere Ausrüstung. Wird man angegriffen,kann man die Gegner mit der Pistole einschüchtern. Doch sollte man nicht zu lange warten,irgendwann merken sie,das wir nicht schiessen und greifen uns an. Sollte ein Gegner eine Pistole tragen, ist er der Erste den man erledigen sollte. Im Nahkampf hat man eine Machete. Jedoch gestalten sich die Kämpfe als träge und sind nichts weiter als Quicktimeevents. Nach einer Weile gestalten diese sich nicht mehr als spannend. Hat man den Bogen,kann man sich heranschleichen und einen Gegner per Pfeil erledigen. Daher hat man eine kleine taktische Komponente.

Man muss jedoch nicht immer kämpfen. Einige wollen einfach nur ihren Schlafplatz beschützen und hier kann man einfach weiter gehen und den Rückzug antreten.

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Ebenso gibt es Menschen,die unsere Hilfe brauchen. Die Hilfe bieten wir ihnen mit Ressourcen an, die wir unterwegs gefunden haben. Und hier ist der Spieler gefordert. Helfe ich mit einem Medi-Pak oder behalte ich meins und überlasse die Anderen ihrem Schicksal? Als Belohnung für die Hilfe winken Wiederholungen.

 

Technik:

Grafisch ist I am Alive in Ordnung. Die Darstellung der Charaktere ist sauber und mir sind keine großen Grafikfehler aufgefallen. Ein bisschen trostlos wirkt die Landschaft. Alles ist in Grau gehalten. Man sollte hier jedoch bedenken, dass es in einer Stadt spielt und durch die Naturkatastrophen eine Art Staubschicht in der Luft liegt. Die Systemanforderungen sind vollkommen okay:

 

Betriebssystem: Windows® XP SP3, Windows® Vista SP1 und Windows® 7

                     Prozessor: AMD Athlon™ 64 X2 3800+ / Intel® Pentium 4 630

                     Speicher: 1024MB (Windows® XP), 2048 MB (Windows® Vista oder 7)

                     Grafik: Nvidia GeForce 8800 GT / ATI Radeon HD 2600XT

                     DirectX®: 9.0c

                     Festplatte: 2 GB

                     Sound: jegliche DirectX kompatible DirectX®: 9.0c Karte 

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Fazit:

I am Alive macht es mir nicht einfach. Auf der einen Seite will ich es durchspielen, da es Spaß macht aber auf der anderen Seite sieht man, hier handelt es sich um keinen AAA-Titel oder eine Indie-Perle. Ich weiß nicht, was sich Ubisoft dabei gedacht hat. Das Potential dieses Spieles für einen AAA-Titel ist meiner Meinung nach da! Man hätte soviel raus holen können. Aber die Fehler sind schnell gefunden: Man wird in das Szenario rein geworfen, die Zwischensequenzen sind eher langweilig, da man nur auf den kleinen Monitor der Handkamera schaut, Nahkämpfe sind einfach nur Quicktimevents und es fehlen richtige Dialoge, um mit den Charakteren warm zu werden.

Aber das Spiel hat auch gute Seiten. Allein das Setting und die Idee hinter dem Spiel haben mein Interesse geweckt. Keine Monster, keine Soldaten, keine Zombies, einfach ein realistischer Überlebenskampf wo der Stärkere überlebt.

In einigen Szenen,wo man zu Entscheidungen gezwungen wird, hätte man auch noch mehr heraus holen können. Andere Spiele zeigen, wie man es machen kann, wenn der Charakter vom einfachen Menschen zum Mörder wird, einfach um zu überleben (hier verweise ich gern auf Far Cry 3) .

Es gibt wenige Dialoge in dem Spiel, aber die Sprecher machen ihren Job trotzdem gut und die wenigen Dialoge sind wenigstens nicht langweilig runter gelesen worden.

Für den Preis von 15 Euro bei Steam kriegt man hier ein kurzes Actionabenteuer was zwischen befriedigend und gut schwankt.Ob es eine 3+ oder 2- wird kann ich noch nicht sagen,da ich es nicht durch hab. Die Spielzeit müsste so um die fünf Stunden sein,ich hab bisher vier Stunden gespielt und circa zwei Drittel durch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schwer zu beurteilen. Die Spielzeit ist für ein 15 Euro-Spiel ein bisschen kurz, aber trotzdem lohnt sich meiner Meinung nach die Investition. Mir hat dieses Spiel bisher Spaß gemacht, trotz nicht weniger Fehler.

Wer also eine Mischung aus Klettereinlagen á la Tomb Raider und Überlebenskampf wie in „The Last of Us“  haben will, kann hier beruhigt zugreifen. Die Vergleiche sind nicht treffend, aber es gibt kein vergleichbares Spiel, jedenfalls kenne ich keins.

 

Das war meine Rezension zu „I am Alive“. Hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns wieder.

 

Eurer R4nd4l3R4lf

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