Willkommen in Chernarus. Ein Tag in der Welt von Day Z .

Freitag, 12.00 Uhr

Ich finde mich an der Küste vor Chernarus wieder. Irgendwo in der Ferne sehe ich einen Kran. Ich höre Geräusche, aber nicht in unmittelbarer Nähe.  Ich habe Durst. Also laufe ich los, um Nahrung und Waffen zu finden, denn außer einer Jeans und einem braunen Shirt habe ich nichts bei mir. Der Kran ist mein Bezugspunkt am Horizont.

Freitag, 12.10 Uhr

Die Sonne brennt. Zu meinem großen Durst gesellt sich Hunger. Mein Magen knurrt. Während ich renne, komme ich an einem Dorf vorbei. Das muss Kamyshovo sein. Ich durchsuche vorsichtig ein Haus, schließe die Türen hinter mir. Die Stille trügt, wie ich aus Erfahrung weiß. Mein Magen meldet sich wieder. Im Wohnzimmer finde ich eine verfaulte Kiwi. Ich stecke sie in eine meiner 4 Taschen und nehme sie mit, wer weiß, wie groß der Hunger werden wird.

Freitag, 12.15 Uhr

In den nächsten Häusern finde ich nichts. Ich laufe wieder in Richtung des Krans. Ich glaube, ich verdurste. Nach einer Weile sehe ich einen Zombie. Ich schleiche mich um ihn herum, ich habe keine Waffe, verteidigen könnte ich mich nicht. Da höre ich sein Stöhnen, aber mein Magen knurrt lauter und zeigt mir: Ich muss weiter. Also renne ich.

Freitag, 12.35 Uhr

Ich bin in Elektrozavodsk. Endlich. Hier werde ich etwas finden! Ich muss, sonst sterbe ich. Ich gehe in das erste Haus und finde eine Brechstange, endlich eine Waffe. Ich gehe wieder auf die Straße und gehe in einen Schuppen. Dort liegt eine Dose Sodawasser, diese trinke ich sofort halb leer. Die verfaulte Kiwi werfe ich weg, ich will nicht riskieren, krank zu werden.

Freitag, 13.00 Uhr

Ich habe mittlerweile eine Dose Bohnen gefunden und diese mit einem Küchenmesser, welches ich nicht mitnehmen konnte, geöffnet. Dabei habe ich etwas verschüttet. Egal, ich habe Essen. Während ich wieder auf die Straße gehe, steht auf einmal ein Zombie hinter mir. Ich erschrecke, schlage Haken und laufe weg. Natürlich höre ich das Schnaufen. Es kommt näher… Plötzlich werde ich mutig, drehe mich um und nutze meine Brechstange. Ich wehre mich und… bin erfolgreich! Ohne Blessuren siege ich über den Untoten.

Freitag, 13.30 Uhr

Ich habe mich entschlossen, in die nächste Stadt zu laufen. Ich halte mich dabei an einen Feldweg. Kleine Abstecher in ein kleines Dorf lassen mich aufatmen. Hier finde ich eine bessere Hose mit mehr Taschen, dort finde ich eine Packung Cornflakes. Endlich. Mein Soda ist zwar alle, aber noch komme ich klar. Ich komme in Chernogorsk an. Endlich eine große Stadt. Plötzlich höre ich Schüsse, die mich zwingen, in ein Haus zu laufen und mich zu verstecken. Dort finde ich immerhin eine Axt. Ich habe mich noch nie so sehr über eine Axt gefreut. Ich verlasse geduckt das Haus und höre wieder Schüsse. Ich habe keine Zweifel, dass sie mir gelten. Ich laufe wieder ins Haus, nehme einen anderen Ausgang und finde mich im Hinterhof wieder. Dort trinke ich so viel ich kann aus dem Brunnen.

Freitag, 13.50 Uhr

Ich habe den Schützen wohl abgeschüttelt. Ich finde in der Stadt einen Hoodie und ein paar Kopfbedeckungen. Ich entscheide mich für die Clownsmaske, um etwas Frohsinn in die postapokalyptische Welt zu bringen. Ich durchsuche weiterhin die Häuser, stille regelmäßig meinen Hunger und meinen Durst und töte einen Zombie. Diesmal eine untote Frau. Ein hübsches Kleid hat sie an…

Freitag, 14.15 Uhr

Ich weiß nicht, wie das geschehen konnte, aber plötzlich steht ein anderer Mitspieler vor mir. Mit gezogener Waffe. Ich stecke die Axt weg und wirke unschuldig, sofern das in einem Computerspiel geht. Ich bin keine Bedrohung für ihn, da ich nicht einmal einen Rucksack habe, in dem wichtige Gegenstände sein könnten. Daher raubt er mich vielleicht auch nicht aus. Er schreibt mir lediglich: „Good Luck!“, und verschwindet.

Freitag, 14.43 Uhr

Ich habe mittlerweile einen Rucksack, eine Schrotflinte ohne Munition, genug Essen und Wasser. Außerdem habe ich Verbandszeug, ein Spray und eine Zange. Ich laufe so dahin und befinde mich mittlerweile in Balota. Zwei Zombies kommen mir auf dem Weg entgegen. Ich töte sie. Darauf zu achten, nicht in der Umgebung aufzufallen, ist momentan das Wichtigste. Ich laufe weiter. Im Dorf komme ich auf die Idee, in ein Haus zu gehen, um Munition zu suchen.

Plötzlich ein Schuss. Dann noch einer. Ich falle… werde ohnmächtig… und sterbe.

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2 Gedanken zu “Willkommen in Chernarus. Ein Tag in der Welt von Day Z .

  1. Mit der Standalone ist DayZ ja offenbar erfolgreicher denn je, aber für mich ist irgendwie die Luft raus. Ich hatte mich so darauf gefreut, aber das geniale Feeling der Mod mag irgendwie nicht mehr aufkommen 😦

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    1. Ich habe die Mod (Arma 2) nie gespielt aufgrund dessen, dass ich erst seit letztem Jahr so richtig anfangen konnte mit dem Zocken (Ja… die Technik stellt so manches Hinderniss dar)… Momentan habe ich DayZ schon eine Weile nicht mehr gespielt… Leider kann ichs wirklich nicht mit der Mod vergleichen.

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