Jules Leben mit Games

Nachdem R4nd4leR4lf damit begonnen hat, wurde ich ein wenig angesteckt. Es ist doch toll, davon zu berichten, was man früher einmal gespielt hat. Auch ist es toll, in Erinnerungen zu schwelgen und sich ins Gedächtnis zu rufen, wie die Grafik früher einmal war.

Auch wenn meine „Gaming-Geschichte“ nicht ganz so ausführlich und lang sein wird, aber lest selbst:

Alles fing 1997 oder 1998 an. Ich hatte irgendwie erfahren, was ein GameBoy ist und wollte ihn unbedingt haben. Zum Geburtstag im Juli bekam ich ihn dann auch und ich muss sagen, es war wirklich das schönste Geschenk( bis heute). Standardmäßig lag Tetris bei, welches ich nicht sehr gerne spielte (Dafür aber meine Mutter auf langen Urlaubsfahrten 🙂 . Ich bin ein etwas ungeduldiger Mensch und mich stellt man nicht stundenlang ruhig, wenn man mir ein Spiel gibt, in dem ich Klötzchen stapeln soll. Ich bekam das Spiel „Die Schlümpfe“, „König der Löwen“ und „Zelda: Links Awakening“. Diese Spiele, besonders Zelda, spielte ich sehr, sehr gerne. Zelda faszinierte mich. Ich wollte auch auf Cocolint herumreisen. Gut, das ging eben nur virtuell. Dass ich das Spiel mit 7,8 Jahren nicht durchbekam ist gar nicht so schlimm. Ich hatte einen riesigen Spaß. Aber als damaliger Pokémon-Fan musste natürlich ein passendes Spiel her. Während ich die „Blaue Edition“ bekam, bekam der Sohn vom Freund meines Vaters die „Rote Edition“. Das Fachsimpeln begann. Auf Urlaubsfahrten redeten wir nur noch über die Vorteile der unterschiedlichen Editionen und waren und einig, dass Glumanda das perfekte Starterpokémon sei. Soviel dazu. Pokémon ist im Nachhinein das Spiel, welches mich am meisten fesselte. Manchmal saß ich heimlich (ich durfte logischerweise nicht ständig mit dem Game Boy spielen) in einer Ecke im Garten und spielte. Das bringt mich noch heute zum Lächeln. Mein Game Boy existiert heute noch und er müsste eigentlich auch noch funktionieren.

Nachdem ich älter war und auch schon die Playstation 1 auf dem Markt war, fragte ich mich, wozu man denn bitte Konsolen brauchte. Man hatte ja Computer. (Also ich nicht, aber mein Vater). Ich spielte auf diesem gerne „Disney´s Dinosaurier“ im Zweierteam (Wir bekamen es leider nie durch ) und sah mir Doku-CDRoms an. Mit 10 Jahren reichte mir mein Game Boy völlig aus und da ich Paläontologin werden wollte, reichten mir Dinosaurierspiele und -dokus am PC. Zusätzlich muss ich auch sagen, dass wir familieninterne Moorhuhn-Rekorde zu dritt aufstellten, was wirklich toll war. Irgendwann kam ich wohl doch auf die Idee, eine Konsole haben zu wollen, da ich ja keinen PC hatte und auch gerne „auf großem Bild“ spielen wollte. Eine Arbeitskollegin meiner Mutter hatte ihrem Sohn gerade eine Playstation 1 gekauft und gab mir seine alte Super Nintendo- Konsole. (Wer weiß, was er sagen würde, wüsste er, dass sie immer noch spielbereit herumsteht). Ich hatte dazu ein paar Spiele und ein Modul, welches mir erlaubte, die Game Boy- Spiele auch auf SNES zu spielen. Meistens spielte ich jedoch „Zelda: A Link to the Past“. Ich saß ewig daran und es machte mir so einen Spaß. Natürlich faszinierte es mich genauso, wie „Link´s Awakening“. Ich hatte auch noch andere Spiele wie z.B. „Disney´s Donald Duck in Maui Mallard“, „Schlümpfe reisen um die Welt“, ein Formel 1-Spiel und „Super Mario World“. Letzteres macht mir heute immer noch richtig Spaß und ich liebe es wirklich. Was ich da an Zeit investiert habe… Vor zwei Jahren kaufte ich auf Ebay „Zombies ate my Neighbors“ , wenn Ihr die Chance habt, es günstig zu kaufen, schlagt zu. Es ist sehr niedlich und absolut meins.

Irgendwann ging ich wieder dazu über, auf dem PC meines Vaters zu spielen. Ich spielte meist „Sims 1“ und „Tomb Raider III und IV“. Es machte mir so viel Spass und als dann ein neuer PC angeschafft wurde bekam ich den alten. Mein erster PC war also ein Compaq Windows 98, der sehr gut war. Viele Spiele liefen auf ihm. Ich spielte eine Weile auch „Thief- The Dark Project“ , „The Partners“, „Dungeon Keeper 2“ und „Herrscher des Olymp“. Letztere waren Simulationen, die mich wirklich begeisterten. Diese Begeisterung habe ich bisher nie wieder gefunden. Besonders „Dungeon Keeper 2“ blieb mir sehr gut in Erinnerung. Die Idee dahinter war einfach legendär.

Dann spielte ich eine Weile nicht mehr viel. 2007 bekam ich den Nintendo DS lite. Ich spielte mit meinen Cousinen und Cousins Mario Kart und auf Urlaubsfahrten „Buffy- Sacrifice“ und „Animal Crossing Wide World“. Begeistert hat mich „Professor Layton“. Die Rätsel sind und waren echt schön und manchmal wirklich knifflig. Ich hatte viel Spaß dabei. Ich habe noch mehr Spiele, aber ich versuche mich wirklich kurz zu halten mit meinen Schilderungen. 🙂

Als ich 18 wurde, bekam ich einen sehr guten Laptop. Dies nütze mir nur leider nicht sehr viel, denn er lief nicht gut. Nicht einmal ein Profi fand den Fehler. Ich konnte also keine PC Spiele mehr spielen. Für Schulaufgaben funktionierte er gerade gut genug.

2012 bekam ich über Umwege ein Playstation 2, darauf spielte ich mit ganz viel Freude: „Disney´s Oben“. Das Spiel war so verdammt süß und machte sehr viel Spaß. Zusätzlich blieb mir noch „Silent Hill 3“ und „GTA San Andreas“ im Gedächtnis. Ich grusele mich bei Silent Hill etwas zu sehr, dadurch werde ich es wohl niemals durchspielen. Leider. Denn die Story ist toll. Und GTA begeisterte mich nicht sehr. „Alone in the Dark 5“ war auch ein Spiel mit toller Story, brachte meinen kleinen Geduldsfaden aber leider zum Durchschmoren. Die Steuerung fand ich so schlecht, dass ich auch irgendwann nicht mehr weiterspielte. da ich das Spiel an sich schwer fand.

Letztes Jahr bekam ich dann endlich einen vernünftigen, neuen Laptop, den ich sehr liebe. Meine Steamliste ist sehr lang und ich hab einiges vor. Seit kurzem habe ich auch eine Ps3, welche ich sehr mag. Besonders Spiele, die nur auf Konsolen erscheinen, kann ich nun endlich spielen. Zu diesen Spielen werdet Ihr definitiv noch etwas lesen, da ich hierzu Rezensionen schreiben werde.

Darauf freue ich mich, ebenso auf Reaktionen der kommenden Kategorie, die noch nicht verraten wird.

Bis Bald,

Jule

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4 Gedanken zu “Jules Leben mit Games

  1. Oh Mann, das ist immer zum neidisch werden, dass alle PCs und Konsolen geschenkt bekommen. Nach ewigem Betteln bekam ich ungefähr mit 12 oder so endlich nen GameBoy. Und irwann mit 14 oder 15 (???) durfte ich die Hälfte zu einer PS 2 dazubezahlen. =( An den PC durfte ich nicht so oft und einen eigenen konnte ich mir auch erst mit 16(??) oder so leisten.
    Ja. Geizgeiereltern. Aber seit dem und später dann, als ich mit meiner Ausbildung begonnen habe…mit 19 o.O und Geld reinkam ging’s dann richtig los.

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    1. Naja es ist aber auch nicht schlecht, wenn Eltern nicht gleich alles schenken. Musste ja auch viel fragen und durfte nicht immer spielen. Gerade wenn ich Hausaufgaben hatte. Habe dann heimlich gespielt (was ging, da meine Eltern arbeiteten). Aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache und bei meinem eigenen Kind will ich ja später auch nicht, dass es das macht

      Naja und bis auf den GameBoy und den Nintendo DS waren ja alle beiden Konsolen „gebraucht“. Gut und den Laptop brauchte ich ja vorrangig für die Ausbildung… Das dieser dann total kaputt war, dafür konnte ich eigentlich nichts. Jetzt einen funktionierenden Laptop zu haben, erleichtert einiges

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