Ein Tag im Computerspielemuseum in Berlin

Ich wollte diesen Bericht eigentlich etwas früher schreiben, da mir sehr viel daran liegt, Euch dieses kleine Museum nahezubringen. Der R4nd4l3R4lf und ich hatten einen sehr schönen Tag, soviel kann ich Euch auf jeden Fall sagen.  Darum fange ich nun einfach mit meinem Blogeintrag  an.

Unweit vom Alexanderplatz in Berlin entfernt befindet sich das erste Computerspielemuseum Europas. Hier ein paar grobe Daten: 300 Ausstellungsstücke sind hier zu finden, darunter die Painstation, ein riesiger Joystick, der Nimrod (das erste Computerspiel von 1951)  und Klassiker der Gamingwelt.

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Als wir das Museum betraten erfreute uns der Anblick von Lara Croft und Link. Mit Beginn des  Rundgangs begannen, fielen uns sofort wunderschöne Artworks zu Spielen auf. Es gab Kunstwerke zu Machinarium, Crysis und Devil May Cry, um nur ein paar zu nennen.

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Außerdem fiel uns am Anfang sofort die „Wall of Hardware“ auf, mit über 50 Konsolen wie dem Super Nintendo, Atari, Playstation und anderen Konsolen. Auch alte Tamagotchis konnte man betrachten und sich an die ersten elektronischen Tierchen erinnern. Ich hatte damals übrigens einen Dino.

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Wir lernten einen freundlichen Mitarbeiter kennen, der uns „Lemmings“ zeigte, auch spielen durften wir natürlich (ganz so einfach war es aber nicht)…

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Neben historischen Spielautomaten (die man lieber schonen sollte) fand man auch aktuellere Spielautomaten mit „Space Invaders“, „Pac-Man“  und „Donkey Kong“. Auf diesen durfte man spielen, leider hatten wir das Pech Schlange stehen zu müssen. Zusätzlich konnte man sich auch alte DDR-Spieleautomaten angucken. Wir vertrieben uns die Zeit mit dem Zocken am Nintendo 3DS (der wohl nichts für mich ist) und verschiedenen anderen Konsolen. Wir zockten an einer alten Xbox, einer Sega und der Painstation. Die Painstation wird mir ewig in schmerzhafter Erinnerung bleiben. Ziel ist es, ein simples „Pong“-Spiel zu gewinnen. Trifft man den Ball nicht wird man mit Hitze, Strom und Schlägen auf dem Handrücken bestraft. Meine Hand leuchtete die nächsten Tage in den verschiedensten Tönen.

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R4nd4l3R4lf probierte dann „Pac-Man“ mit einem riesigen Joystick zu spielen, auf dem er stehen musste, um zu lenken. Ich muss sagen, dass zusehen machte mir sehr viel Spass. Danach fuhr er mit einem Hometrainer, bei dem er mit seiner Geschwindigkeit ein Auto auf einem Bildschirm steuern musste…

Während des ganzen Rundganges konnte man sich immer wieder Plakate durchlesen, um Fakten über Games, Spieleentwickler, Technik und Jobs in der Spielebranche zu gewinnen.

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Mein Fazit des Tages fällt recht kurz aus: SAGENHAFT !

Nein, im Ernst: Es war ein wundervoller Tag, wir hatten 2 Stunden einen riesigen Spass und entdeckten Sachen, die wir vorher nur in Büchern sahen. Und: Wir durften sie sogar anfassen (anders, als in anderen Museen). Nicht nur, dass wir das legendär schlechte „E.T.“-Spiel sahen, nein, wir sahen so ziemlich alles wichtige, was es je in der Spielebranche gab. Schön fand ich auch die Fotowand, an der wichtige Besucher verewigt waren. Sarazar, Gronkh, verschiedene Entwickler und andere hingen dort.

Ich denke, wir werden bald noch einmal hinfahren und wieder einen großen Spass haben. Da die Preise gut sind kann ich nur jedem empfehlen, hinzufahren!

Adresse und Preis:

Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin

Eintritt: 8 € (ermäßigt nur 5€)

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