Eine Schlacht von epischen Ausmaßes

Eigentlich wollte ich erst was zu StarCraft 2 schreiben wenn mit dem gesamten Spiel durch bin aber leider bin ich derzeit nur bei der Mitte der zweiten Episode, Heart of the swarm. Also Plan B und es gibt zu jeder Episode was. Den Anfang macht folgerichtig: Wings of Liberty. Wie der Titel schon verrät geht es um Freiheit. Doch welche Freiheit und von wem überhaupt? Okay…Kein Problem. Fange ich mal Null an und umreiße ganz grob die Geschichte von Starcraft .

Im Mittelpunkt stehen dabei die Terraner Jim Raynor, Kerrigan und auch der Imperator Mengsk. Eine weitere Rolle kommt dem Protoss Zeratul zu. Die Terraner werden von den Zerg angegriffen und auch die Protoss müssen sich vor dieser finsteren und brutalen Rasse in Acht nehmen. Eine dunkle Prophezeiung über die Verschmelzung von Zerg und Protoss schwebt über ihnen. Während einer Schlacht gegen die Zerg beschließt der Imperator Mengsk, Kerrigan ihrem Schicksal zu überlassen. Kerrigan gehört den Ghosts an, einer Spezialeinheit mit psionischen Fähigkeiten und sie ist die Beste. Doch das alles hilft nicht. Die Zerg nehmen sie gefangen und dank ihrer Kraft wird sie zur Königin der Klingen, getrieben vom Hass gegen die Terraner. Ihr Geliebter Raynor kann sie nicht retten und wendet sich aufgrund des Verrats gegen die terranische Liga.

Da ich den ersten Teil nicht gespielt habe, kann ich nicht mehr erzählen. Aber hier dreht es sich auch um Teil 2. Die Handlung schließt direkt an Teil 1 an. Raynor hat sich auf den Planeten Sar Mara zurück gezogen und versucht eine Rebellion gegen den Imperator und Kerrigan zieht mithilfe der Zerg eine Spur des Todes durch das Universum. Als sein alter Kamerad Tychus aus dem Nichts auftaucht und er erfährt, dass ein geheimnisvolles Artefakt der Protoss Kerrigan retten können, schöpft er neuen Mut. Sein wichtigstes Ziel bleibt aber der Sturz des Imperators. Also zieht er von Planet zu Planet um Mengsk in die Knie zu zwingen und geht dabei auch ungewöhnliche Allianzen ein. Des Weiteren erfährt er von Zeratul über die wahre Bedeutung von Kerrigan.

Mehr möchte ich gar nicht von der Geschichte erzählen. Ja, sie ist voller Klischees und Stereotypen aber trotzdem eine sehr gut erzählte Geschichte, die besonders im Genre der Echtzeitstrategie ordentlich was zu bieten hat. Die Videosequenzen sind, typisch Blizzard, bildhübsch und das auch auf mittlerer Rechenleistung.

Spielerisch gehört StarCraft 2 zur Spitze des Genres. Nicht umsonst ist es, neben Counter Strike sowie League of Legends sowie Dota 2, eines der Topspiele im Esports-Bereich. Man verwaltet Einheiten und Gebäude und muss Ziele erreichen. Hier zeigt sich ein erfreulicher Punkt der Singleplayer-Kampagne. Die Missionen sind abwechslungsreich und die Ziele variieren. Mit den verdienten Credits kann man die Einheiten upgraden und auch später findet man Relikte, mit deren Hilfe spezielle Upgrades erforscht werden können. Die Verwaltung von Einheiten und Gebäuden läuft unter einer Prämisse: Seid flink! Im Gegensatz zu der gesamten Warhammer 40k Dawn of War-Reihe reicht es nicht, alles mit der Maus zu managen. Die entsprechenden Hotkeys müssen genutzt werden und es ist ratsam, Schnellzugriffe bestimmten Tasten zuzuweisen. Dies dient am Ende nur einen Zweck: Vorbereitung auf den Multiplayer! Den dort geht es heiß her und die Matches gehen im Schnitt 10 bis 15 Minuten. Eine Mission im Einzelspieler dauert 20-30 Minuten. Während der ersten Kampagne hat man auch drei Punkte wo man sich entscheiden muss, welchen Weg man geht. Auf das Ende der Handlung hat es keinen Einfluss. Nur die Missionen sind unterschiedlich und auch die Belohnungen. Hier treffen wir auch auf die Ghost-Agentin Nova, welche später nochmal kurz Erwähnung finden wird.

Wie lässt sich also das Spiel bewerten? Ja, der Hype ist berechtigt. StarCraft 2 ist durch und durch ein super Spiel. Man ist schnell in den Grundlagen drin und die Missionen machen Spaß. Bisschen schade ist, das Raynor als Held der Kampagne selten in Aktion tritt (kleiner Vermerk: Teil 2 macht es mit Kerrigan viel viel besser!) Demnächst kaufe ich noch Legacy of the Void, das dritte und finale Kapitel der Saga und die DLCs rund um Nova sind vorbestellt. Sobald ich die drei Kampagnen durch hab, werde ich mich auch an den Multiplayer trauen. Ich spiele mit dem Gedanken über den Blog eine Art Tagebuch über meine Erfahrungen im Multiplayer zu führen. Immerhin ist es das erste Spiel, wo ich mit dem Gedanken spiele und es machen werde. Gut, bei Heroes of the storm hab ich auch paar Runden mit anderen Spielern gegen die KI gespielt aber das kann man nicht vergleichen. Ebenso beobachte ich jetzt die Turniere im Esports rund um StarCraft 2 und verstehe langsam die Faszination am Esports.

Da ich bald Heart of the Swarm durch habe, wird es auch dazu was Kurzes geben. Bis dahin 🙂

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