Sweet Dreams

Heute geht es mal um eine Demo. Warum? Weil ich Final Fantasy XV nicht abwarten kann, am Wochenende wieder mal die sogenannte Platinum Demo gezockt habe und gegen den Boss sogar zwei Mal. Viel zu Final Fantasy XV kann man nicht wirklich sagen, da sich Square Enix eher zurück hält. Aus Bequemlichkeit zitiere ich mal kurz Wikipedia.

Final Fantasy XV spielt in der Welt Eos. Alle Nationen, bis auf das Königreich Lucis, werden von dem Imperium Niflheim beherrscht. Niflheim nutzt zudem die Friedensverhandlungen aus, um Lucis einzunehmen. Der Protagonist und Thronerbe von Lucis, Prinz Noctis Lucis Caelum, will daraufhin das Königreich befreien. „

Aber kommen wir mal kurz zur Demo-Version. Eine richtige Story hat sie nicht. Wir spielen den jungen Noctis, der Karfunkel, einem kleinen und plüschigen Tierchen, durch seinen Traum führen lässt. Es gibt dabei drei Bereiche. Wir beginnen in einem Wald, finden uns danach in einem Zimmer. Hier ist es ziemlich witzig, da wir geschrumpft sind und Karfunkel plötzlich riesengroß. Gegen Ende der Demo befinden wir uns in einer unbekannten Stadt. Hintergedanke wird wohl sein, uns die drei Bereiche Stadt, Gebäude, Wildnis grafisch näher zu bringen. Überhaupt handelt es sich diesmal mehr um eine Tech-Demo, statt um „Hier, hast Level 1 zum Zocken“. Dafür Daumen hoch Square Enix. Innerhalb der Demo können wir über magische Schalter sowohl das Wetter als auch die Tageszeit beeinflussen. Wir kriegen also einen Eindruck davon, wie Sonne, Regen, Tag und Nacht dann aussehen. Ebenso können wir uns im Zimmer in ein Auto verwandeln, um so ein Gefühl zu kriegen, wie sich unser Fahrzeug fahren lässt.

Natürlich wird in der Demo auch gekämpft. Und hier kommen wir zu einem Punkt, der mein Herz vor Freude springen lässt und Nostalgiker wohl die Zornesröte in das Gesicht treibt. Rundenbasiert? Nope. ATB? Muss nicht sein. Die Entwickler gehen einen neuen Weg und geben dem Spiel ein flottes und direktes Kampfsystem. Mein erster Gedanke, besonders im Bosskampf, war: „Dante, bist du es?“ Aber nein, so ein forderndes Button-Smashing wie in DmC erwartet uns hier nicht. Aber die Inspiration ist deutlich erkennbar. Über B (bzw Kreis) können wir den Gegner angreifen. Tippen bestimmt die Angriffe selbst, gedrückt halten führt zum automatischen Angriffsmodus. Über X (bzw Viereck) weichen wir aus (antippen) oder gehen in eine Art defensiven Modus, der uns schützt. Der Clou, der für den Speed sorgt, ist die Möglichkeit über das Steuerkreuz die Waffen zu wechseln. Das macht das Spielgefühl sehr flüssig. Noctis wählt die Gegner automatisch an. Dabei visiert er den zuerst an, der in seinem Blickfeld ist. Im Bosskampf begegnet uns ein alter Bekannter, der Eisengigant. Die kenne ich aus der Donnersteppe in Final Fantasy X aber mir wurde erzählt, dass er auch in Teil VIII vertreten ist. Hier spielen wir aber den erwachsenen Noctis, wie im finalen Spiel. Dabei lernen wir die Fähigkeit Warp kennen. Über Y (Dreieck) können wir schnell von A nach B warpen. Dies verbraucht MP. Drückt man die Taste durch, so kann man sich an Warppunkte bewegen, in der Demo sind diese Hausvorsprünge bzw. Laternenpfähle. Visiert man nun den Gegner an und warpt sich zum ihm, führt man einen Warpangriff aus und erhält damit einen Schadensboost. Hat man nicht genug, kann man den Boss über einen Schalter respawnen und diesmal ist die Schwierigkeit etwas höher. Das Kampfsystem hat mich in der Demo voll überzeugt.

Fazit? Es ist halt eine Tech-Demo und gibt uns verschiedene Einblicke in finale Aspekte des Spiels. Im Vordergrund steht das Kampfsystem, was meines Erachtens nach sehr untypisch für die Reihe zu sein scheint. Da die Kämpfe auch in Echtzeit ablaufen, kann man hier definitiv eine Angleichung an westliche Rollenspiele vermuten. Square Enix möchte sein Flagschiff weiter für neue Spieler attraktiv machen. Den einen Fan freut es, da es an Beliebtheit gewinnen kann. Der andere Fan flucht vor sich und fühlt sich verraten, da sich die Spielereihe in seinen Augen selbst verrät. Wo stehe ich? Ich bin eh ein Grünschnabel in dieser Franchise. Final Fantasy XIII hat mir sehr gut gefallen und bald sehe ich das Finale von Final Fantasy X. Aber ich freue mich sehr über das actionlastige Kampfsystem, da mir dies sehr zu liegen scheint. Dazu vielversprechende Trailer und eine Marketingkampagne, die seinesgleichen sucht. Zeitgleich mit dem Spiel erscheint Final Fantasy XV: Kingslave auf DVD bzw Blu-Ray. Dies erzählt als CGI-Film die Vorgeschichte zum Spiel. Auf Youtube läuft Brotherhood: Final Fantasy XV , eine Anime-Serie. Hier stehen Noctis und seine Begleiter im Vordergrund. Genaueres zu der Serie kann ich nicht sagen, da ich sie noch nicht geguckt habe. Auch wenn die Skepsis bei einigen sehr hoch ist, die Erwartungen an das Spiel sind immens, freue ich mich sehr auf den 30.09.2016, den ich glaube, hier kann uns definitiv ein Anwärter auf „Game of the Year“ ins Haus trudeln. Jedoch ist mit Uncharted 4 die Konkurrenz groß. Dazu könnten Mafia 3 oder Watch Dogs 2 da eventuell auch mitreden. Oder Dark Souls 3 aber das ist alles noch Zukunftsmusik.

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