5 Freunde für ein Selbstmordkommando

Ihr wartet bestimmt sehnsüchtig auf eine Meinung zu Suicide Squad. Und hier ist sie. Über den Plot will ich nicht zu viel verraten. Die fünf Oberschurken Deadshot, Harley Quinn,El  Diablo, Captain Boomerang und Killer Croc werden angeheuert um die Drecksarbeit zu erledigen. Die Handlung baut dabei eins zu eins auf dem Ende von Batman v Superman auf. Und bitte Leute, guckt nicht Suicide Squad ohne BvS zu kennen ansonsten gibt es einen bösen, bösen Spoiler.

Jedenfalls kommt es, wie es kommen muss und man stellt sich dem großen, bösen Gegner. Mehr will ich hierzu gar nicht sagen.

Die Musikauswahl bei Suicide Squad ist eine Art Best of Rock and geiler Musik. Klar, das ist jetzt sehr subjektiv, aber egal. Die Musik rockt von vorn bis hinten.

Optisch ist der Film eine Augenweide. Sehr stylisch aufgezogen und es passt. Die Witze im Film erfinden das Genre nicht neu, es sind die typischen Sprüche die man erwartet. Aber es funktoniert. Die Action stimmt auch und ist gut choreografiert.

Deadshot (Will Smith) und Harley Quinn (Margott Robbie) stehen definitiv im Mittelpunkt. Besonders ab der Mitte wird klar, dass Harley die Heldin des Films ist. Beide Schauspieler liefern eine starke Performance, grad Will Smith glänzt hier und erinnert stark an seine Leistungen in Bad Boys und Independence Day. Jared Leto gibt dem Joker eine komplett neue Perspektive. Hier scheiden sich aber definitiv die Geister. Ich mochte seine Art des Jokers. Anderen werden typische Eigenschaften des Jokers fehlen.

Ebenfalls überrascht war ich von Jay Hernandez als El Diablo. Auch Supermodel Cara Delevigne macht eine ordentliche Arbeit. Man sollte immerhin berücksichtigen, dass sie keine Schauspielerin ist. Besser als Megan Fox oder die Blonde aus Transformers 3 ist sie allemal.

Kommen wir zum Negativen. Erstmal wirkt die Story sehr gehetzt und man spürt wie dünn sie ist. Und das obwohl keine großen Botschaften im Film versteckt sind. Das ist etwas schade, aber dass die Story keine Stärke des Films ist, war von Anfang an klar. Logikfehler tun hier aber nicht so sehr weh wie bei Stark Trek Beyond. Ebenso fand ich es sehr sehr schade, dass Boomerang und Croc überhaupt keine Origin oder Ähnliches bekamen. Ich weiß nur nicht, bei wem es schlimmer ist. Boomerang, den ich null kannte oder Killer Croc, einem Antagonisten aus Batman, den viele Fans einfach kennen. Klar, Smith und Robbie sind die Flagschiffe im Cast und daher kriegen ihre Charaktere die meiste Aufmerksamkeit aber trotzdem ist es schade, dass 2/5 der Squad unbedeutend bleiben. Auch die Screentime von Leto ist nicht dem entsprechend, was man nach den Trailern und der ganzen PR erwartet hätte.

Fazit: Toller Film, mit leichten Schewächen aber hey, es war ne tolle Einführung der Suicide Squad und ich freue mich schon auf den nächsten Teil (ich hoffe, es kommt noch ein Teil)

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